Forschungszulage Lebensmittel & Getränke
Eure Produktentwicklung schmeckt nach Routine?
Für das Gesetz ist sie oft Forschung.
Reformulierungen, neue Verfahren, alternative Zutaten, längere Haltbarkeit: Wer in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie an Produkten und Prozessen mit ungewissem Ausgang arbeitet, betreibt F&E im Sinne des Forschungszulagengesetzes. Wir holen euch bis zu 42 % der Entwicklungskosten zurück — rückwirkend ab 2022, rein erfolgsbasiert.
Warum Lebensmittelhersteller förderfähig sind
Produktentwicklung heißt in der Branche selten „Forschung" — dabei stecken hinter Clean-Label-Umstellungen, Zucker- und Salzreduktion oder neuen Texturen echte technologische Probleme: Stabilität, Sensorik, Haltbarkeit und Skalierung verhalten sich selten so, wie das Laborrezept es verspricht.
Entwicklung & Technikum zählen
Die Personalkosten von Lebensmitteltechnologen, Entwicklern und Verfahrenstechnikern in F&E-Projekten — bis zu 42 % gibt es zurück.
Versuchsanlagen & Geräte
Seit 2024 sind Abschreibungen auf F&E-genutzte Anlagen förderfähig, seit 2026 plus 20 % Gemeinkostenpauschale — ohne Einzelnachweis.
Rückwirkend ab 2022
Auch längst gelaunchte Produkte zählen noch, wenn ihre Entwicklung technisch riskant war. Im Schnitt holen unsere Kunden 500.000 €.
Externe Analytik anrechenbar
Vergebene Untersuchungen und Entwicklungsaufträge an Institute oder Labore zählen zu 70 % als Auftragsforschung.
Typische förderfähige Projekte in Lebensmittel & Getränke
Rezeptur & Reformulierung
Zucker-, Salz- und Fettreduktion, Clean Label, alternative Proteine und neue Texturen mit ungewissem Lösungsweg.
Verfahrens- & Prozessentwicklung
Neue Herstell-, Abfüll- und Konservierungsverfahren, Scale-up vom Technikum in die Produktion.
Haltbarkeit & Lebensmittelsicherheit
Shelf-Life-Verlängerung, neue Analytik- und Qualitätssicherungsmethoden, mikrobiologische Herausforderungen.
Verpackung & Nachhaltigkeit
Neue Verpackungsmaterialien und -konzepte, Recyclingfähigkeit, Reduktion von Kunststoff mit technischem Risiko.
Erfolgreich gefördert
Was ist eure Entwicklung wert?
Team-Größe und Gehälter einstellen — Förderhöhe sofort sehen.
So läuft es ab — neben dem Tagesgeschäft
Förderfähigkeit prüfen
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir in 15–20 Minuten, welche eurer Entwicklungsprojekte förderfähig sind — auch rückwirkend.
Projekte dokumentieren
Wir erfassen eure F&E-Tätigkeiten und bereiten die BSFZ-Bescheinigung sowie den Antrag rechtssicher auf.
Antrag & Bescheinigung
Wir reichen bei der BSFZ und dem Finanzamt ein und kümmern uns um Rückfragen — ihr bleibt im Tagesgeschäft.
Auszahlung sichern
Durchschnittlich 6–8 Monate später ist die Förderung verrechnet oder auf dem Konto. Wir begleiten euch bis dahin.
Häufige Fragen aus der Lebensmittelbranche
Ist Rezepturentwicklung wirklich Forschung im Sinne des Gesetzes?
Eine neue Geschmacksvariante nach bekanntem Muster nicht. Sobald aber technische Unsicherheit im Spiel ist — eine Reformulierung, bei der Stabilität, Textur oder Haltbarkeit neu gelöst werden müssen, oder der Einsatz neuartiger Zutaten — liegt förderfähige experimentelle Entwicklung vor. Die Abgrenzung übernehmen wir.
Zählen Versuchsproduktionen und Technikums-Läufe?
Die Personalkosten dafür zählen voll, solange die Läufe der Entwicklung dienen und nicht der regulären Produktion. Anlagen, die nach dem 27.03.2024 angeschafft wurden und ausschließlich F&E-Zwecken dienen, zählen über die Abschreibungen.
Wir lassen Analytik extern machen — ist das förderfähig?
Ja, vergebene Untersuchungs- und Entwicklungsaufträge an Labore oder Institute sind als Auftragsforschung mit 70 % der Kosten anrechenbar, sofern sie Teil eines F&E-Vorhabens sind.
Können wir rückwirkend beantragen?
Ja, für F&E-Kosten ab 2022 — auch für Produkte, die längst im Regal stehen. Gerade bei kontinuierlicher Produktentwicklung summieren sich mehrere Jahre schnell zu relevanten Beträgen.
20 Minuten. Danach weißt du,
was dir zusteht.
Kein Verkaufsgespräch. Keine Verpflichtung. Nur eine ehrliche Einschätzung, ob und wie viel Förderung für euch drin ist.